Materia Medica und Fälle

An unserem 2. Schulungstag sind wir schon mittendrin. Vorträge über die Natur der Gesundheit und Krankheit des Menschen und vor allem die Einheit von Geist, Seele und Körper mit den Manifestationen von Krankheiten in ihren verschiedenen Ebenen.
Unser Schulungssaal ist groß und gut ventiliert, es herrscht eine Atmosphäre der Konzentration und es ist sehr leicht Kontakt zu den anderen aufzunehmen. Allen merkt man die Begeisterung und den großen Wunsch nach Wissen und Klarheit an. Auch wenn unser Lehrer Jorgos Kavouras uns manchmal zur Ruhe ermahnen muss…
Ich bin sehr beeindruckt von der klaren Unterrichtsführung und dem didaktischen Konzept, welches nie Langeweile aufkommen lässt.
Zwischen die Arzneibesprechungen sind theoretische Parts eingestreut, welche immer wieder den Fokus auf das Verständnis dessen lenken, was hinter Krankheit und Dysregulation liegt.
Vor der Mittagspause haben wir direkt mit George Vithoulkas einen Fall besprochen, der uns über Video vorgestellt wurde. Was wir dort sahen war die Leben gewordene Manifestation eines großen Mittels, welches George schon innerhalb der ersten Minuten der Befragung eingegrenzt hatte. Während viele von uns noch schwankten, ich dachte an ein ganz anderes Mittel, weil mein Blick und mein Ohr Anderes wahrnahmen, stellte er mit Bravour die wenigen Fragen, die die Patientin dazu bewegten dann alle (oder fast alle) dann auch mir bekannten Leitsymptome zu beschreiben.
Es war bewegend!

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