Krankheitsverständnis in der Homöopathie

Infektion

In der Homöopathie sind Krankheitssymptome =
Ventil der Lebenskraft, um wieder in Balance zu kommen

Was bedeutet das für den Wert der Symptome?

Welche Konsequenzen könnte das „Beseitigen“ der Symptome haben?

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Veröffentlicht unter Allgemein
6 Kommentare auf “Krankheitsverständnis in der Homöopathie
  1. Maud-Alexandra Siegel sagt:

    Symptome sind eine Reaktion der Lebenskraft auf eine krankmachende Kraft und Zeichen ihres Ungleichgewichts
    Wenn Symptome beseitigt werden, wird dadurch nicht die Lebenskraft gestärkt. Die Arznei könnte eine unähnliche Kunstkrankheit erzeugen, die die alte Krankheit nicht heilt, sondern nur zeitweise aufhebt. Es könnten sich auch unter Umständen böse Symptome, ein neuer Krankheitszustand, entwickeln

  2. Britta Mannertz sagt:

    Es bedeutet auch, dass Symptome Wegweiser in der Therapie sind.

    Ich beobachte im Verlauf, ob die Symptome von Innen nach Außen und innerhalb der Hierarchieordnung (von lebenswichtigen zu „weniger“ wichtigen) der Organe verlaufen.

    Symptome sind für mich in diesem Rahmen wichtige Aussagen und vorab nicht als grundsätzlich negativ zu bewerten.

    Das „Beseitgen“ von Symptomen nimmt mir im Günstigsten Fall die Verlaufskontrolle. Im schlechtesten verlagert sich z.B. das Hautgeschehen auf innere Organe wie die Lunge, Niere oder auf die Psyche (kommt allerdings im Therapieverlauf ein Exanthem nach Behandlung einer Pneumonie oder depressiven Geschehen, ist es die richtige Richtung.

    Das sogenannte Unterdrücken von Symptomen kann eine neue Erkrankung auslösen und das Auffinden der Causa erheblich erschweren.

  3. Elke Voss sagt:

    Krankheitssymptome sind nicht als Ausdruck der Erkrankung zu verstehen sondern als Ausdruck der Reaktion der Lebenskraft auf einen störenden äußeren Einfluß.Der Organismus versucht seine Grundeinstellung zubewahren indem er versucht dagegen zusteuern, das Ergebnis der Gegensteuerung sind dann Symptome der Krankheit.
    Die Lebenskraft wird nicht gestärkt durch Beseitigung der Symptome sondern eher weiter geschwächt in dem eine unähnliche Kunstkrankheit erzeugt wird! Um zu heilen, müssen wir das Ähnlichkeitsgesetz beachten, d. h. ein Mittel geben was ein ähnliches Leiden erzeugt= Kunstkrankheit, die etwas stärker ist als die vorhandene und so kann der Organismus über das Bekämpfen der Kunstkrankheit die eigentliche Krankheit heilen.

  4. Heike Tietjen sagt:

    Symtome sind der Ausdruck er Lebenskraft, dass ein Ungleichgewicht durch äußere Einflüsse besteht, dem sie entgegenwirken will. Die Lebenskraft kann ihre eigentliche Funktion, den Körper zu befähigen, sich zu ernähren, aktiv zu sein, Emotionen zu empfinden etc., nicht mehr richtig ausüben. Sie entwickelt diese Symptome, die eine Krankheit ausdrücken.
    Wollen wir die Krankheit heilen, müssen wir ein der Krankheit ähnliches Mittel einsetzen, um eine stärkere oder gleiche Kunstkrankheit zu erzeugen, die die Symptome beseitigt und der Lebenskraft wieder zu ihrer Stärke verhilft. Wird ein schächeres Mittel eingesetzt, werden die Symptome nur unterdrückt und nach Ablauf der schwächeren bzw. unähnlichen Kunstkrankheit kommen die Symptome wieder, u.U. verstärkt oder es treten sogar böse Symtome einer neuen Krankheit auf.

  5. Heike Tietjen sagt:

    In der Homöopathie sehen wir Krankheitssymptome als Zeichen der Lebenskraft, dass sich ein krank machendes Agens breit gemacht hat und sie somit schwächt. Wollen wir nun ein homöopathisches Mittel einsetzen, so müssen wir zur Heilung die Totalität der Symptome in diesem speziellen Fall ermitteln um ein gleiche oder stärkere Kunstkrankheit zu erzeugen. Ist dies eine unähnliche oder schwächere, dann wird die ursprüngliche, natürliche Krankheit anfänglich unterdrückt, kommt aber später, nach Abklingen der Energie des Mittels, wieder zum Vorschein, meist in einem stärkeren Krankheitsbild.
    Werden z.B. die Symptome durch z.B. eine allopathische Behandlung unterdrückt, und der Mensch kommt dann in die homöopathische Behandlung, haben wir es schwierig, die ursprüngliche Krankheit zu ermitteln, da die Symptome der natürlichen Krankheit fehlen.

    • Irmgard Röser sagt:

      Wenn wir die Symptome beseitigen kommt die Lebenskraft nicht mehr in Balance .Es ist wichtig das die Lebenskraft Symptome hervor bringt z.B. Fieber zeigt , das die Lebenskraft gut regulieren kann .Eine starke Lebenskraft kann kleine Symptome selbst heilen.

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