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Autor Thema: Vitamin K und Blutgerinnung  (Gelesen 236 mal)

Offline Jens

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Vitamin K und Blutgerinnung
« am: November 12, 2017, 06:25:01 Nachmittag »
Bei der Blutgerinnung spielt Vitamin K eine wichtige Rolle. Ist zu wenig Vitamin K vorhanden, kann es zu Gerinnungsstörungen kommen.
Leider wird meist nicht unterschieden, ob Vitamin K1, K2 oder K3 die entscheidende Rolle spielt.
Bei meinen Recherchen habe ich 2 interessante Artikel gefunden, die hierzu Stellung nehmen:
Auf der Seite www.lykon.de wird K1 als Hauptfaktor für die Blutgerinnung genannt. K2 hat eher einen größeren Einfluss im Rahmen des Kalziumstoffwechsels für Knochen, Zähne, Herz und Blutgefäße.
In einem weitern Artikel von Dr. Nicolai Schreck wird Vitamin K2 speziell im Hinblick mit Marcomar betrachtet.
Während ein zu hoher K1-Spiegel bei Marcomar-Patienten eher vermieden werden sollte, hat K2 keinen großen Einfluss auf den Quick bzw. INR Wert.
(INR = International Normalized Ratio; Schnelligkeit der Blutgerinnung)
K2 würde zusammen mit Vitamin D den Calciumstoffwechsel im Knochen sicherstellen und damit auch das Risiko für Arteriosklerose mindern.
Ergänzend möchte ich noch erwähnen, das Vitamin K3 synthetisch hergestellt wird und bei zu hoher Dosierung für den Menschen schädlich ist.

Quellen:

https://www.lykon.de/magazin/gesundheit/biomarker/vitamin-k

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=9&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwiVqYzTvLnXAhWDqxoKHQ2WB8IQFghhMAg&url=http%3A%2F%2Fwww.praxis-drschreck.de%2Ffiles%2FVitamin%2520K%2520und%2520die%2520Blutgerinnung%2520v2016-01.pdf&usg=AOvVaw0Z723Bz2jEQI6vGlEpuKeb
LG
Jens

Offline HP Annette Di Fausto

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Antw:Vitamin K und Blutgerinnung
« Antwort #1 am: November 13, 2017, 10:30:53 Vormittag »
Lieber Jens,
danke dafür. Ich halte es ja wie gesagt lieber etwas einfacher, aber weiterführende Informationen sidn immer erwünscht. Vor allem freue ich mich darüber wenn sie hier im Forum auftauchen und zur Diskussion führen.

Marcumar-Patienten sollen wohl vor allem darauf achten gleichmäßige Mengen an Vit K zu sich zu nehmen, also nicht mit Lebensmitteln mit ganz besonders viel Vitamin K Gehalt zu übertreiben:
https://www.herzstiftung.de/pdf/Vitamin-K-in-Gemuese.pdf

Wie ihr seht nennt die Herz-Stiftung nicht den Unterschied zwischen K1 (Phyllokinon - von Pflanzen - Phyllo) und K2 und 3 (Menachinone). Das hat auch etwas damit zu tun, dass die MKs (Menachinone) vor allem von den eigenen Darmbakterien gebildet werden und weniger mit der Nahrung zu uns kommen.

Ich habe auch diesen Artikel gefunden:
http://www.orthoknowledge.eu/vitamin-k-vielseitiger-als-bisher-gedacht/
« Letzte Änderung: November 13, 2017, 10:34:09 Vormittag von HP Annette Di Fausto »
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