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Autor Thema: Hypokaliämie bei Leberzirrhose  (Gelesen 3711 mal)

Offline Kerstin1964

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Hypokaliämie bei Leberzirrhose
« am: November 24, 2013, 02:10:52 Nachmittag »
Hallo!
Ich glaub, ich steh gerade gewaltig auf dem Schlauch  :(

In einer Original-Prüfungsfrage aus 3/2005 wird nach Ursachen eines Kaliummangels im Serum gefragt. U.A. wird die Leberzirrhose angegeben (und ist auch richtig).
Ich vermute, dass es irgendwas mit dem RAAS zu tun hat, komme aber gerade nicht auf eine für mich befriedigende Erklärung.

Vielleicht kann mir ja jemand von meinem Schlauch runterhelfen?  :D

LG
Kerstin

Offline Clause

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Antw:Hypokaliämie bei Leberzirrhose
« Antwort #1 am: November 24, 2013, 03:56:59 Nachmittag »
Hallo Kerstin !  :)

Im Falle einer Leberzirrhose kommt es zu einem sekundären Hyperaldosteronismus.
Das kommt daher, weil die Leber es nicht mehr schafft, das im Körper zirkulierende Aldosteron `ordnungsgemäß` abzubauen.
Somit kann dieses länger wirken als beabsichtigt !

Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen !  :)

Liebe Grüße von Claudia

Offline Kerstin1964

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Antw:Hypokaliämie bei Leberzirrhose
« Antwort #2 am: November 24, 2013, 06:10:16 Nachmittag »
Hallo Claudia,

vielen Dank für die schnelle Antwort.
Jetzt ist es mir klar geworden, ich habe viel zu kompliziert um drei Ecken gedacht. Das muss ich mir schleunigst abgewöhnen, leider neige ich ein wenig dazu  :-\

Da Aldosteron ja die Kaliumausscheidung über den Urin fördert, ist es logisch, das bei Aldosteronüberschuss eine Hypokaliämie entsteht.

Also nochmals vielen Dank!

Kerstin