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Welche Geschichte gefällt dir am Besten?

Geschichte Nr. 1 - Alles verloren
0 (0%)
Geschichte Nr. 2 - Wenn die Furcht dir die Luft zum Atmen nimmt
5 (50%)
Geschichte Nr. 3 - Der schöne Henker
0 (0%)
Geschichte Nr. 4 - Gejagt von Stieren
0 (0%)
Geschichte Nr. 5 - Schrei, wenn Du kannst
1 (10%)
Geschichte Nr. 6 - Blut....
1 (10%)
Geschichte Nr. 7 - Tübinger Nacht…
1 (10%)
Geschichte Nr. 8 - Vincent und der Tod
2 (20%)
Geschichte Nr. 9 - muss noch geschrieben werden
0 (0%)

Stimmen insgesamt: 10

Umfrage geschlossen: November 01, 2013, 07:59:32 Vormittag

Autor Thema: Gewinnspiel: Homöopathische Geistergeschichten  (Gelesen 13601 mal)

Offline HP Annette Di Fausto

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Antw:Gewinnspiel: Homöopathische Geistergeschichten
« Antwort #15 am: Oktober 16, 2013, 10:29:27 Vormittag »
Homöopathische Geistergeschichte… nach Anettes Idee…

Die Nacht war furchtbar und voll von dunklen Visionen. Das erste Gefühl war: ich bin immer allein – eine grauenvolle Idee. Dann kam die Empfindung nicht mehr gehen zu können, und ich sah Gesichter im Dunkeln, teilweise waren es Gespenster. Ich musste Fieber haben, hatte aber das Gefühl völlig gesund zu sein. Doch das Fieber stieg weiter. Hunde tauchten auf… kamen näher, einer biss mich in die Brust, ich schrie auf. Dann erschienen Personen; hässliche, böse Augen blickten mich an; alle waren Teufel, und sie hatten vor mich zu vergiften. Neue Visionen ziehen vor mein inneres Auge. Ich sehe Soldaten, schwarze Hunde und glaube jemand liegt unter meinem Bett.
Plötzlich bemerke ich Licht neben mir, meine Homöopathin steht an meinem Bett – Gott sei Dank! Ich erzähle von den Soldaten und den schwarzen Hunden, den Gespenstern und dem Mann unter meinem Bett. Meine Homöopathin lächelt zuversichtlich und legt mir drei Kügelchen auf die Zunge… und eine Viertelstunde später ist der ganze Spuk vorbei, und dich schlafe mich gesund.

Elf Wahnideen, vier führen zur heilenden Arznei.

Auch wieder von Nikos Koslowski aus der Facebook Homöopathie Gruppe aber außer Konkurrenz!!!
HP Annette Di Fausto
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Offline Samira

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Antw:Gewinnspiel: Homöopathische Geistergeschichten
« Antwort #16 am: Oktober 17, 2013, 11:49:38 Nachmittag »
Hallo zusammen

nachdem ich in FB zwei echt schöne Geschichten gelesen habe, dachte ich mir: ich versuchs einfach mal. Aber ich weiß nicht, ob ich das Mittel gut getroffen habe. ICh weiß auch nicht, ob ich gut schreiben kann, denn ich mache so etwas eigentlich gar nicht...ich erzähle höchstens mal meinen Kindern eine Gute-Nacht-Geschichte   ::)

Wenn die Furcht dir die Luft zum Atmen nimmt

Sieglinde sitzt immer noch in ihrem Büro am Schreibtisch. Sie schaut durch die geschlossene Glastür in den Vorraum, wo alle ihre Kollegen ihre Schreibtische haben. Der Vorraum ist nach dem Vorbild der offenen amerikanischen Büros gestaltet, so dass viele Mitarbeiter in einem Raum arbeiten, aber durch Trennwände doch eine Art privaten Arbeitsplatz haben. Für Sieglinde ist das gar nichts. Sie findet das sieht alles so unordentlich aus, zu viel Chaos...doch jetzt ist es da ruhig, dunkel und verlassen.
Ach ja, denkt Sieglinde, klar, es ist ja schon spät, die haben ja schon lange Feierabend. Eigentlich hätte den Sieglinde auch schon längst gehabt, jedoch wollte sie unbedingt noch den Bericht fertig schreiben bevor sie in den Feierabend geht. Außerdem wollte sie ungern Arbeit mit nach Hause nehmen. Zu Hause ist die Familie und die ist viel zu wichtig, als dass Sieglinde die Familie wegen ihrer Arbeit zu Hause auch noch vernachlässigt. Ist denn nicht die Familie das wichtigste was man hat? Worum man sich kümmern muss und für die man da sein muss? Während Sieglinde so das sitzt und in ihren Gedanken versunken ist, merkt sie, wie trocken ihr Mund eigentlich ist. Sie nimmt ein paar Schluck Wasser. Oh man, ein richtig schöner warmer Tee wäre jetzt genau das Richtige, schießt es plötzlich Sieglinde in den Kopf. Sie leckt mit ihrer Zunge vor lauter Genuss an den Gedanken Tee über die Lippen.
Autsch, das tat weh...ach ja, diese blöden Mundwinkel sind ja eingerissen. Wie konnte sie das nur vergessen?? Der Schmerz riss sie aus ihren Gedanken und ihr Blick fiel wieder in den dunklen und stillen Vorraum. Ihr Herz fängt an stärker zu schlagen und eine Eiseskälte läuft ihr den Rücken herunter. Oh man...warum bin ich nicht eher gegangen? Warum jetzt, wo alles dunkel ist? Wo es nachts ist? Sie fühlt wie ihr Rücken immer kälter wird vor lauter Angst, ihre Hände zittern. Sie steht auf und geht ein paar Schritte auf die Glastür zu...oh mein Gott ist das dunkel...wenn doch nur jemand da wäre...Sie verschränkt ihre Arme vor der Brust, denn die Kälte, die sie spürt, lässt sie frieren und zittern. Ob ich zu Hause anrufen soll? Vielleicht kann mich ja mein Bruder abholen? Er macht mir dann Licht und es wäre nicht mehr dunkel? Und ich wäre nciht mehr allein. “Ach ne, nicht so eine gute Idee.” und damit verwirft Sieglinde diesen Gedanken auch wieder.
Sie geht zurück zu ihrem Schreibtisch und lässt sich in ihren bequemen Stuhl fallen. Sie hat das Gefühl, dass jemand ihre Brust zuschnürt. Ist da jemand? Erschrocken dreht sie sich um, aber da ist niemand. Ihr Herz rast jetzt vor lauter Aufregung. Ihre Atmung wird immer kürzer und flacher. Das Band, dass ihr jemand um die Brust gelegt hat wird immer enger...und enger...Sie bekommt kaum noch Luft und schnappt wie ein Fisch, den man aus dem Wasser geangelt hat und nun im Eimer liegt nach Luft...verzweifelt und unermüdlich...ein Kampf auf Leben und Tod. Wie in Trance öffnet Sieglinde ihre Schreibtischschublade. In ihrer Schublade liegen Bleistifte gerade nebeneinander, alle gespitzt, daneben farbige Notizzettel und in kleinen viereckigen Dosen befinden sich Gummis, Heftzwecken, Magnete, Textmarker. Alles hat seinen Platz, nichts ist in der Schublade dem Zufall überlassen. Sie greift hinter die Dose mit den Heftzwecken und zieht mit zittrigen kalten Fingern ihr Asthmaspray hervor. Schnell setzt sie es an den Mund und pumpt den ersten Sprühstoß...und dann … den zweiten.
Sieglinde merkt, wie das festgezogene Band um ihre Brust sich lockert. Sie fühlt sich ein wenig erleichtert. Doch die Angst beim Anblick des dunklen Vorraums ist immer noch da...soll sie nicht doch jemanden anrufen? Mit zittrigen Händen legt sie ihr Spray wieder zurück an seinen Platz. Dann schaut sie kurz über ihren Schreibtisch und beim Anblick der Ordnung fühlt sie sich gleich etwas besser. Alles hat seinen Platz, nun muss sie nur noch ihren Laptop einpacken und dann ist auch wieder ihr Schreibtisch perfekt. Sowieso ist ihr Büro eines der ordentlichsten vom ganzen Team. Schlimm wie es bei so manchen aussieht. Da liegen die Stifte einfach so herum, lauter Notizzettel, Brotdosen, Handy, Schmuck, Temps, alles eben liegt auf den Schreibtischen ihrer Mitarbeiter. Ganz unverständlich für Sieglinde. Es muss doch alles seine Ordnung haben, seinen Platz, sonst verliert man sich doch, oder nicht?
Ihre Augen huschen über die Schreibtische im Vorraum. Diese Unordnung ihrer Mitarbeiter kann sie gar nicht nachvollziehen. Und dann immer der alberne Satz ihrer Mitarbeiter, wenn sie ihnen Tipps zum Organisieren gibt: “Ach Sieglinde! Willste wieder für Ordnung sorgen? Aber du weißt ja: Nur ein Genie beherrscht sein Chaos!”
So was Blödes, wenn sie nicht so ordentlich und gewissenhaft wäre, hätte sie es niemals zu diesem Posten gebracht.
Sieglinde steht auf und zieht sich ihren Wintermantel über. So, denkt sie sich, auf gehts nach Hause zur Familie. Ein wenig Bange ist ihr aber immer noch und auch ihre Hände zittern noch, als sie die Türklinke aufdrückt. Langsam öffnet sie die Glastür und geht durch den dunklen Vorraum. Schritt für Schritt...ihr Herz fängt wieder an zu rasen, sie fühlt den Puls bis in den Hals. Eiskalt ist ihr, trotz des Wintermantels.
Schritt für Schritt schleicht sie langsam durch den dunklen Vorraum.
Wo ist verdammt nochmal der Lichtschalter?
Plötzlich taucht genau vor ihren Augen eine Karkalake auf. Ihre riesigen Fühler wedeln hin und her. Sieglinde schreit vor Entsetzen auf. Eine Karkalake im Büro? Wieder fühlt sie das beengende Band um ihre Brust. Es wird enger und enger und da sind immer mehr Karkalaken...immer mehr und das Band zieht sich noch enger.
“Ich bekomme keine Luft”, sie schreit vor Angst und weiß nicht, wo sie hintreten soll, denn der ganze Vorraum ist nun voll von diesen ekelhaften großen Käfern und es werden immer  mehr.Sie sind überall: auf dem Boden, auf den Drehstühlen, auf den Trennwänden, auf den Schreibtischen und überall sieht sie diese langen Antennen hin und her wedeln.
“Hilfe”. Sieglinde schnappt nach Luft, aber es passt keine mehr in ihre Brust, das Band ist zu eng. Es ist aus, sie wird sterben, ganz alleine, hier im Dunkeln. Sieglinde fühlt eine Todesangst in ihrem Inneren.
“Hilfe, mir ist kalt, Hilfe. Ich bekomme keine Luft”, schreit sie immer wieder und in ihrer Panik versucht mit ihren Händen die Käfer zu fangen und wegzuschmeißen, um sich einen Weg zurück in ihr Büro zu bahnen.
Sie will wieder in ihr Büro, zu ihrer Ordnung, zu ihrer Sicherheit, zu ihrem Asthmaspray...doch diese Käfer sind immer wieder da und versperren ihr den Weg…”Hilfe...ich ersticke…” Das Band ist nun so fest, dass Sieglinde gar keine Luft mehr bekommt. Vor lauter Erschöpfung geht sie in die Knie. Sie öffnet ihren Mund ganz weit, ihre Mundwinkel reißen von Neuem ein, sie fühlt den Schmerz durch den ganzen Körper hindurch brennen, wie ein Feuer...mit weit geöffnetem Mund versucht sie Luft zu schnappen...doch es geht nicht…

Sieglinde öffnet die Augen. Sie schaut auf eine weiße Decke,von der mittig ein roter Lampenschirm herunter hängt. Ihre Augen huschen durch den Raum. Es sieht aus wie ihr eigenes Zimmer im Familienhaus. Plötzlich fällt ihr jemand auf, der an der rechten Seite ihres Bettes sitzt und ihre Hand hält.
“Hallo Sieglinde, wie geht es dir?” Sieglinde erkennt ihre beste Freundin und zugleich Homöopathin. Und ein Lächeln zeigt sich auf ihrem Gesicht. “Du hattest mich angerufen und was von Käfern und einem Band um deiner Brust geschrien und dass ich sofort kommen soll. Und an deiner Telefonnummer erkannte ich, dass du noch im Büro warst. Da habe ich dich dann gefunden.” “Danke”, sagte Sieglinde, immer noch sehr erschöpft. Ihre Mutter kam gerade zur Tür herein, sie blickt liebevoll auf ihre große Tochter und sagte: “Dass so ein paar Globulis helfen können, ist für mich jedesmal ein Wunder.”
« Letzte Änderung: Oktober 18, 2013, 09:21:23 Nachmittag von Samira »

Offline HP Annette Di Fausto

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Antw:Gewinnspiel: Homöopathische Geistergeschichten
« Antwort #17 am: Oktober 18, 2013, 11:38:17 Vormittag »
Toll!! Die kommt in die Abstimmung!
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Antw:Gewinnspiel: Homöopathische Geistergeschichten
« Antwort #18 am: Oktober 18, 2013, 11:41:30 Vormittag »
Von Rebecca Merlin aus Facebook:

Der schöne Henker
Es ist eine kalte Dezembernacht.
Annette wollte es sich grade gemütlich machen als das Telefon schrill klingelte. Um diese Zeit erwartete sie eigentlich keinen Anruf mehr. Sie ging ran und hörte eine leise flüsternde Stimme: "Helfen sie mir.... Pause.... helfen sie mir bitte. Er ist VOM TEUFEL BESESSEN. Im Hintergrund hörte sie eine Männerstimme gehetzt und voller Angst: "Nein, nein, FRESST MICH NICHT!!!!"
Annette erkannte sofort die Situation und beruhigte die Frau mit den Worten:"Ich komme!"
Geschwind zog sie ihren Umhang an, um dann mit ihrem Schneemobil zu dem Haus zu fahren. Auf dem weg dorthin musste sie durch einen DUNKLEN WALD. Sie dachte an die Frau und ihren Mann.
Der Mann war ein WUNDERHÜBSCHER Mann, aber sein Beruf war HENKER. Annette fröstelte es auf einmal. Sie hielt an, da sie angekommen war und zog ihren Umhang enger um sich. An der Tür öffnete die Frau schon, obwohl Annette noch nicht geklingelt hatte. Sie hörte schon das Toben und Schreien und sah den schönen Mann nun von einer anderen Seite: Sein Gesicht war verzerrt vor Angst; er sah aus wie ein wildes Tier und schrie: "Seht ihr es denn nicht . DIE HUNDE SPRINGEN AUS DER ERDE; SIE WOLLEN MICH FRESSEN!!!"
Um die Qualen des Mannes zu nehmen gab Annette ihm drei besondere Kügelchen, sie warf sie förmlich in den Mund des Mannes. Kaum dort angelangt und mit der Schleimhaut in Berührung gekommen, verwandelte sich der Mann schlagartig wieder in den wunderschönen Mann, den sie kannte: Die Fratze von Angst und Entsetzen war weg und er ließ sich erschöpft in den Sessel sinken. Die Frau des Mannes sah Annette an und fragte: "Welche drei Kügelchen hast du ihm gegeben?"
« Letzte Änderung: Oktober 18, 2013, 12:10:38 Nachmittag von HP Annette Di Fausto »
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Antw:Gewinnspiel: Homöopathische Geistergeschichten
« Antwort #19 am: Oktober 18, 2013, 12:21:10 Nachmittag »
Nochmal von Rebecca Merlin:
Gejagt von Stieren
Ich war mit Lara unterwegs als PLÖTZLICH ein Unwetter aufzog. Wir gingen ins nächste Café und da saßen wir an einem Tisch, um auf unseren Tee zu warten, als am Nebentisch PlÖTZLICH ein älterer Mann aufsprang und wie von tausend STIEREN gejagt aus dem Café rannte. Er lief zur Tür hinaus, nur um gleich wieder herein zu stürzen. Er FLUCHTE und schrie, sein KOPF WAR ROT, als hätte er hohes Fieber, die PUPILLEN GEWEITET!
Er schrie: "DIE STIERE SIND GEKOMMEN, UM MICH AN DEN GALGEN ZU BRINGEN. SIE WOLLEN MICH ERMORDEN!!!
Er zückte sein Feuerzeug, aber noch bevor er etwas ANZÜNDEN konnte, sprang ein junges Mädchen zu ihm legte ihm fünf Kügelchen in die alte heiße Hand und sagte sanft: "Opa, ich bin es BELLA. Der alte Mann nahm die Kügelchen und es ging ihm augenblicklich besser. Im nächsten Moment kam von draußen noch ein lauter Donnerschlag und wir zuckten alle zusammen, nur das Mädchen blieb ruhig.
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Offline Günther Gradert HP

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Antw:Gewinnspiel: Homöopathische Geistergeschichten
« Antwort #20 am: Oktober 19, 2013, 09:11:43 Nachmittag »
„Schrei, wenn Du kannst“

Es war gegen 1.30, als Emily nach Hause kam. Es regnete stark in dieser dunklen Nacht und sie kramte wild in ihrer Handtasche, um den Haustürschlüssel zu finden. Ihr war schwindelig, alles in ihrem Kopf war durcheinander und voller schrecklicher Gedanken. Ein unheimliches Gefühl stieg in ihr auf, denn schon auf dem ganzen Nachhauseweg hatte sie sich unentwegt umdrehen müssen, weil sie das merkwürdige Gefühl beschlich, jemand oder etwas Böses wäre hinter ihr her.
Der Regen peitschte in ihr Gesicht, sie konnte kaum etwas sehen. Endlich schloss sie die Haustür auf, und eilte hastig ins Treppenhaus, um das Licht anzuschalten. Sie taumelte und tastete mit der nassen Hand an der steinigen Wand entlang um endlich den Schalter zu drücken. Es blieb dunkel. Ihr Herz schlug schneller, sie spürte die Angst wie eine lange giftige Schlange den Hals hinauf kriechen. In den fünften Stock musste sie. Dort war ihre Wohnung, dort würde sie sicher sein, dort wartete ihre kleine Tochter, die längst schon schlief.
Ihr war heiß, sie wischte sich den Schweiß von der Stirn. Im Treppenhaus roch es eigenartig streng nach Zwiebeln. Was konnte das sein?
Sie drehte sich um, war da nicht ein Geräusch? Schritte? Ein Schatten?
Wenn doch nur diese verfluchte Angst nicht wäre, dachte sie. Sie stieg die knarrende Holztreppe hinauf. Ganz langsam; Schritt für Schritt. Wieder hörte sie ein Geräusch. Ihr Herz schlug schneller. Die Angst in ihr machte sich breit, und nahm vollständigen Besitz von ihrem Geist. Sie hatte Angst verrückt zu werden, vollständig verrückt zu werden, wenn dies auch nur noch eine Sekunde so weitergehen würde. Etwas Böses schien direkt hinter ihr zu sein, so fühlte es sich an. Oder war der leibhaftige Teufel doch in sie eingedrungen und lenkte sie nun in den fünften Stock, um sich dort hinabzustürzen? 
Im zweiten Stock angekommen überlegte sie bei Gary zu klingeln. Gary war ein sechsundzwanzigjähriger Sportstudent, von großer Statur, kräftig, muskulös und stets zuvorkommend. Er könnte ihr jetzt vielleicht helfen in ihre Wohnung zu kommen, er könnte sie begleiten, damit sie sich nicht so schrecklich allein und ausgeliefert fühlte. Aber sie traute sich nicht und ging das dunkle Treppenhaus weiter nach oben.
Endlich erreichte sie ihre Wohnungstür. Sie schloss auf, und warf die Tür hinter sich zu.
Gott sei Dank. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes, möge das Böse von ihr weichen und sie in Frieden lassen. Sie sank kniend zu Boden und betete ein Zitat aus dem 50 Psalm „ Bist du in Not, so rufe mich zu Hilfe! Ich werde dir helfen und du wirst mich preisen.“
Sie stand auf und wollte nach ihrer Tochter sehen. Leise öffnete sie die Tür. Da lag sie, wie ein Engel, unschuldig und schön. Wer könnte diesem Kind etwas antun?
War die unheimliche Macht, die sie in sich spürte, in der Lage sie zu etwas zu zwingen, was sie selbst mit klarem Verstand niemals tun könnte und was ihrem Leben ein Ende bereiten würde.
Sie musste sich ablenken, irgendetwas musste sie doch tun können. Sie beschloss ihre Mutter anzurufen, die würde kommen und zu Hilfe eilen, sie würde sie verstehen und beruhigen können.
Sie wählte die Nummer mit zitternden, schweiß nassen heißen Händen. Nach dem sechsten Klingeln nahm ihre Mutter ab.
„Mama, ich glaube ich werde vollkommen verrückt“
„Kind, was ist denn um Himmels Willen los?“
„Ich weiß es nicht, es ist entsetzlich, ich bin nicht mehr Herr meines Verstandes. Der leibhaftige Teufel ist hinter mir her. Kannst Du kommen?“
„Natürlich komme ich, aber was ist denn heute Abend passiert?“
„Gar nichts, nichts besonders, ich war mit Kathy und Ben im Kino. Wir haben den Exorzisten geschaut. Ein ziemlich schrecklicher Film. Ich wollte nach der Hälfte schon gehen, aber dann hab ich ihn doch zu Ende geschaut.“
„ Oh Kind, ich bin gleich bei Dir, und ich bring Dir was mit! Das wird Dir helfen!“


WAS BRACHTE DIE MUTTER IHRER TOCHTER WOHL MIT?






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Offline Samira

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Antw:Gewinnspiel: Homöopathische Geistergeschichten
« Antwort #21 am: Oktober 19, 2013, 10:00:17 Nachmittag »
Super GEschichte! Alle Achtung!

Also ich tippe auf Stramonium, denn die denken im Wahn, dass sie vom Teufel besessen sind.

Gemüt - Wahnidee - besessen, vom Teufel - er/sie sei

Lieben Gruß

Offline HP Annette Di Fausto

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« Antwort #22 am: Oktober 20, 2013, 07:40:34 Vormittag »
Zitat
„Gar nichts, nichts besonders, ich war mit Kathy und Ben im Kino. Wir haben den Exorzisten geschaut. Ein ziemlich schrecklicher Film. Ich wollte nach der Hälfte schon gehen, aber dann hab ich ihn doch zu Ende geschaut.“
„ Oh Kind, ich bin gleich bei Dir, und ich bring Dir was mit! Das wird Dir helfen!“


WAS BRACHTE DIE MUTTER IHRER TOCHTER WOHL MIT?

Es steht alles in den letzten Sätzen....Causa????  :) ;D
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Antw:Gewinnspiel: Homöopathische Geistergeschichten
« Antwort #23 am: Oktober 20, 2013, 07:55:59 Vormittag »
Blut....  (von Rebecca Merlin)
Es war in einer Oktobernacht, Mary lag im Bett und war beim Einschlafen als sie plötzlich ein Gewitter aufschreckte. Mary hatte ANGST VOR GEWITTER, fürchterliche Angst. Sie zuckte zusammen, sie erschrak so das sie mit einem Satz aus dem Bett war. Sie hatte ein STARKES VERLANGEN NACH GESELLSCHAFT und rannte nach unten. Ihr hellrotes haar, ihre weiße haut und die großen OFFENEN Augen ließen sie sehr verletzlich ausschauen, sie wirkte schutzlos als ich sie so sah. Ich selbst war grade unten in der Küche bei einem Kakao, Anton, mein Sohn saß mit einem Becher EIS auf meinem Schoss, er zitterte, auch er hatte Angst vor Gewitter. Als Mary die Küche betrat und Anton sah veränderte sich ihr Gesicht. Es war als ob die Angst, die Anton hatte von Mary in einem verstärkten Maße aufgenommen wurde, als würde sie die Angst tausendmal stärker spüren, als ihre eigene Angst. Anton, der gerade dabei war sich mit einem EIS zu beruhigen, erstarrte auf einmal. Er starrte in Richtung Mary, ein schriller Schrei, die Kerze flackerte, zuerst dachte ich Mary hätte geschrien oder Anton, nein - der Schrei kam aus meinem Mund ohne dass ich es merkte. Mary stand vor uns: bleich mit ihrem roten langen Haar, die Augen weit OFFEN.
BLUT rann aus ihren Augen
BLUT rann aus ihrer Nase
Das Blut schien aus jeder Körperöffnung zu kommen .
BLUT floss durch das weiße Nachthemd die Beine entlang, ich sah wie überall BLUT aus ihr floss. Noch während ich schrie bemerkte ich dass auch Anton anfing aus der Nase zu Bluten: in dem Moment, dem Moment des Grauens, kam meine Schwester Annette, die den Schrei hörte und wohl ahnend kam sie direkt auf Anton zu und legte ihm 5 Kügelchen in den Mund, auch Mary gab sie sofort 5 Kügelchen.
Sofort war der Spuck vorbei. Danach verlangte Mary noch eine Glas KALTES WASSER, als wäre nichts geschehen und Anton schleckte sein EIS weiter. Nur gut, dass Annette, meine Schwester den Schrei hörte.
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Antw:Gewinnspiel: Homöopathische Geistergeschichten
« Antwort #24 am: Oktober 20, 2013, 03:46:23 Nachmittag »
Von Nikos aus Facebook, diesmal nicht außer Konkurrenz:

Tübinger Nacht…

Ich bin noch nie gern nachts allein durch die Straßen gegeistert; doch seit ich vor zwei Jahren diese schlimme Harnwegsentzündung hatte, werd‘ ich das Gefühl nicht mehr los, das jemand direkt hinter mir geht. Ich bleibe abrupt stehen und schaue mich um – Nichts – nur die regennasse Straße, auf der sich die funzligen Gaslaternen spiegeln. Manchmal denke ich, ich werde noch den Verstand verlieren. Kaum habe ich drei Schritte gemacht, empfinde ich schon wieder dieses Ungewisse hinter mir. Ich drehe mich um, und eine auffällig elegant gekleidete Frau blickt mich mit vertränten Augen an. Diesmal war also wirklich jemand hinter mir. Ein Schauder geht mir über den Rücken. Die Frau spricht mit hastiger Stimme, und eröffnet mir ohne Umschweife ihr Problem. Sie habe trotz ihrer äußerlichen Attraktivität das Gefühl, ihr Körper wird verfaulen. Deshalb sei sie nachts ruhelos und irre voller Angst durch die Straßen. Mir wird noch sonderbarer zumute. Doch ich spüre, dass diese Frau eher Hilfe braucht, als dass sie eine Bedrohung wäre. Völlig unkonventionell nehme ich ihre eiskalte Hand, und führe sie in ein kleines Lokal zwei Querstraßen weiter. Dort bestelle ich erst Mal ein Glas Wasser für sie, das sie in kleinen Schlucken ohne Pause austrinkt. Langsam wird sie ruhiger. Die menschliche Nähe lindert ihre Angst. Misstrauisch beäugen uns die nächtlichen Gäste; eine elegante Dame und ein Studiosus wie ich… In der hinteren Ecke beim Ofen sitzt ein alter, bärtiger Mann bei einem Glas Rotwein und blickt mit forschenden Augen zu uns rüber. Auf dem Stuhl neben ihm steht ein Hebammenkoffer. Ein Arzt womöglich ? Jedenfalls scheint er meinen hilfesuchtenden Blick registriert zu haben und kommt an unseren Tisch. Herr Schlegel, Arzt, stellt er sich vor. Ruhe und Weisheit strömt aus seinen Augen hinter der einfachen Nickelbrille. Als meine Begleiterin zu sprechen beginnt, winkt er nach ein paar ersten Worten gelassen ab, und nimmt zwei Glasröhrchen aus dem Hebammenkoffer, die mit groben Korken verstopft sind. Dem ersten Röhrchen, das lediglich mit einem großen A beschriftet ist, entnimmt er mehrere weiße Körnchen und lässt sie in das neu bestellte Wasserglas fallen. Zu meinem Erstaunen gibt er nun auch mir einige Körnchen aus dem zweiten Glasröhrchen, das mit einem großen M etikettiert ist – nun ja, so ganz gesund bin ich ja auch nicht. Mit einem leichten Kopfnicken verabschiedet sich der Mann mit dem weißen Bart. Auch ich trete den Heimweg an. Die erst verwunderte Frau bleibt mit einem entspannten Lächeln zurück
Es ist das Jahr 1932. Zwei Jahre später erfahre ich zufällig, dass unser Retter, ein berühmter, aber sehr bescheidener Arzt, verstorben ist.
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Antw:Gewinnspiel: Homöopathische Geistergeschichten
« Antwort #25 am: Oktober 20, 2013, 05:10:53 Nachmittag »
Na, welche 2 Mittel sind das?

Von Nikos aus Facebook, diesmal nicht außer Konkurrenz:

Tübinger Nacht…

Ich bin noch nie gern nachts allein durch die Straßen gegeistert; doch seit ich vor zwei Jahren diese schlimme Harnwegsentzündung hatte, werd‘ ich das Gefühl nicht mehr los, das jemand direkt hinter mir geht. Ich bleibe abrupt stehen und schaue mich um – Nichts – nur die regennasse Straße, auf der sich die funzligen Gaslaternen spiegeln. Manchmal denke ich, ich werde noch den Verstand verlieren. Kaum habe ich drei Schritte gemacht, empfinde ich schon wieder dieses Ungewisse hinter mir. Ich drehe mich um, und eine auffällig elegant gekleidete Frau blickt mich mit vertränten Augen an. Diesmal war also wirklich jemand hinter mir. Ein Schauder geht mir über den Rücken. Die Frau spricht mit hastiger Stimme, und eröffnet mir ohne Umschweife ihr Problem. Sie habe trotz ihrer äußerlichen Attraktivität das Gefühl, ihr Körper wird verfaulen. Deshalb sei sie nachts ruhelos und irre voller Angst durch die Straßen. Mir wird noch sonderbarer zumute. Doch ich spüre, dass diese Frau eher Hilfe braucht, als dass sie eine Bedrohung wäre. Völlig unkonventionell nehme ich ihre eiskalte Hand, und führe sie in ein kleines Lokal zwei Querstraßen weiter. Dort bestelle ich erst Mal ein Glas Wasser für sie, das sie in kleinen Schlucken ohne Pause austrinkt. Langsam wird sie ruhiger. Die menschliche Nähe lindert ihre Angst. Misstrauisch beäugen uns die nächtlichen Gäste; eine elegante Dame und ein Studiosus wie ich… In der hinteren Ecke beim Ofen sitzt ein alter, bärtiger Mann bei einem Glas Rotwein und blickt mit forschenden Augen zu uns rüber. Auf dem Stuhl neben ihm steht ein Hebammenkoffer. Ein Arzt womöglich ? Jedenfalls scheint er meinen hilfesuchtenden Blick registriert zu haben und kommt an unseren Tisch. Herr Schlegel, Arzt, stellt er sich vor. Ruhe und Weisheit strömt aus seinen Augen hinter der einfachen Nickelbrille. Als meine Begleiterin zu sprechen beginnt, winkt er nach ein paar ersten Worten gelassen ab, und nimmt zwei Glasröhrchen aus dem Hebammenkoffer, die mit groben Korken verstopft sind. Dem ersten Röhrchen, das lediglich mit einem großen A beschriftet ist, entnimmt er mehrere weiße Körnchen und lässt sie in das neu bestellte Wasserglas fallen. Zu meinem Erstaunen gibt er nun auch mir einige Körnchen aus dem zweiten Glasröhrchen, das mit einem großen M etikettiert ist – nun ja, so ganz gesund bin ich ja auch nicht. Mit einem leichten Kopfnicken verabschiedet sich der Mann mit dem weißen Bart. Auch ich trete den Heimweg an. Die erst verwunderte Frau bleibt mit einem entspannten Lächeln zurück
Es ist das Jahr 1932. Zwei Jahre später erfahre ich zufällig, dass unser Retter, ein berühmter, aber sehr bescheidener Arzt, verstorben ist.
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Offline Günther Gradert HP

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Antw:Gewinnspiel: Homöopathische Geistergeschichten
« Antwort #26 am: Oktober 20, 2013, 07:35:27 Nachmittag »
@ Annette: Zitat:Es steht alles in den letzten Sätzen....Causa????

Liebe Annette, es sind auch jede Menge Symptome IN der Geschichte versteckt. Warmblütig, Geruchsempfindung von Zwiebeln, Angst im Dunkeln/nachts, Angst eigenes Kind zu töten, Angst vom Teufel geholt zu werden, Furcht allein zu sein, Wahnideen vom Teufel ( er wird sie holen, sei hinter ihr her, sei in ihr drin ) Wahnidee besessen um einige zu nennen.
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Offline orchidee

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Antw:Gewinnspiel: Homöopathische Geistergeschichten
« Antwort #27 am: Oktober 20, 2013, 09:54:49 Nachmittag »
hallo günther , tolle geschichte
ich hab an mancinella gedenkt  ::)das mittel das man nach Horrorfilme gibt . hab leider kein so ein Repertorium mache es aus dem kopf ich meine ich haette da mal was gelesen bei evidia ein mittel nach Horrorfilme mancinella .
« Letzte Änderung: Oktober 23, 2013, 10:21:21 Vormittag von orchidee »

Offline orchidee

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Antw:Phoebe und die Geister der Nacht: Homöopathische Geistergeschichten
« Antwort #28 am: Oktober 20, 2013, 10:00:52 Nachmittag »
... the next one ;D

Phoebe und die Geister der Nacht

Eigentlich wollte sie schon seit mindestens 2 Stunden schlafen, doch immer, wenn sie das Licht ausmachen wollte, war diese Angst da. Sie sah überall Gespenster! Wenn jetzt doch wenigstens ihr Freund hier wäre.  Aber der musste morgen früh raus, er war Farmer und konnte deswegen heute nicht bei ihr sein. Phoebe kannte Rufus erst seit ein paar Wochen und sie hatten leider noch nicht übers Zusammenziehen gesprochen.

Phoebe stand auf und ging zum Kühlschrank - sie hatte mächtigen Durst. Komischerweise auf kalte Getränke. Sonst war ihr das eher egal, aber in den letzten Tagen mussten es kalte Getränke sein, obwohl sie das Gefühl hatte, dass die Kälte ihrem Magen nicht bekam. Egal, sie hatte Durst! Und das Brennen im Hals war seit dem Abend auch schlimmer geworden - sie hatte Rufus am Abend noch mal angerufen und musste das Gespräch schnell wieder abbrechen. Sie war heiser und hoffte jetzt, dass das kalte Wasser helfen würde.

In der Küche machte sie alle Lichter an: das Deckenlicht, die Beleuchtung an den Oberschränken und auch die Lampe über dem kleinen Tisch in der Ecke. Hauptsache es war hell. Während sie das Wasser aus dem Kühlschrank holte, sah sie dass sie einen blauen Fleck am Unterarm hatte. Irritiert trank sie einen großen Schluck. Wo war der wohl jetzt wieder her? Auch so eine Sache, die in den letzten Tagen neu war: blaue Flecke. Und zu allem Überfluss hatte sie gestern auch noch Nasenbluten gehabt. Phoebe drehte sich um und erschrak heftig. Ihr Puls raste. Da war eine Bewegung an der Tür. Im nächsten Moment war ihr klar, dass es ihr Spiegelbild in der Glastür war. Sie atmete tief durch und ging wieder ins Schlafzimmer. Im Flur hing ihr Geisterkostüm für Halloween - der nächste Kurz-Schock. Phoebe machte den Schrank auf und packte das Kostüm rein. Das hätte sie schon am Tag machen sollen. Wie war sie überhaupt auf die Idee gekommen, eine Geisterkostüm zu tragen? Selbst schuld, wenn sie sich jetzt dauernd erschrak.

Sie ging ins Bett, machte leise Musik an und hoffte, dass die Angst sie schlafen lassen würde. Morgen würde sie Rufus nach der Telefonnummer von seinem Freund Homer Patson fragen. Bisher hatte sie immer gemeint, sie bräuchte keine Hilfe, aber diese Angst vor Gespenstern und diese blöde Schreckhaftigkeit machten ihr wirklich zu schaffen. Und wenn sie Halloween ohne brennende Halsschmerzen feiern könnte, wäre ihr das durchaus recht. Mit diesem Gedanken schlief Phoebe Forrester ein - wohl wissend, dass ihr der Schlaf gut tun würde.

... :D ... macht noch jemand mit ???

ja hallo , Phosphor meinst du Phosphor ?

Offline orchidee

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Antw:Gewinnspiel: Homöopathische Geistergeschichten
« Antwort #29 am: Oktober 20, 2013, 10:06:16 Nachmittag »
poahr super geschichte aber leider keine Ahnung welche mittel das waren . muss ich mir nochmal durchlesen und recherchieren was es sein koennte .