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Autor Thema: Hekla Lava geprüft von Mohinder Singh Jus  (Gelesen 9283 mal)

Tati

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Hekla Lava geprüft von Mohinder Singh Jus
« am: Januar 31, 2010, 09:07:36 Nachmittag »
Hekla Lava

Homöopathische Arzneimittelprüfung (HAMP)
Prüfungsdirektor: Dr. Mohinder Singh Jus
Prüfungskoordinatorin: Dr. Martine Cachin Jus
Prüfungsleiterin: Nicoliene Potgieter
Organisation: Dr. B.K. Bose Stiftung


Im Similia Nr. 35 (2000) 9 erwähnte Mohinder Singh Jus in seinem Artikel über Hekla Lava folgendes: “Diese Arznei sollte ausführlich geprüft werden, um ihre heilende Kraft vollständig zu entdecken; das Mittel könnte sich nämlich als eine Arznei mit starken antisyphilitischen Eigenschaften entpuppen.“
Genau das haben wir getan, im 2003 wurde eine homöopathische Arzneimittelprüfung mit Hekla Lava von der Dr. B.K. Bose Stiftung durchgeführt.
Die Prüfsubstanz, Hekla Lava C30, wurde placebokontrolliert doppelblind über einen Zeitraum von mindestens 6 Wochen geprüft. Sowohl die Prüfer als auch die Studienleiter waren verblindet, d.h. beide wussten nicht welche Arznei geprüft wurde und, ob sie Placebo oder die Arznei bekamen. Die Prüfer (auch Probanden genannt) waren gesunde Freiwillige, eine
wichtige Voraussetzung für eine homöopathische Arzneimittelprüfung, es handelte sich um Homöopathen und Homöopathie-Studenten. Sie mussten alle strenge Aufnahmekriterien erfüllen. Ein persönliches Aufnahmegespräch mit der Prüfungsleiterin fand vor der Prüfung statt. 17 Probanden erhielten das Mittel Hekla Lava C30, 5 Probanden bekamen Placebo.
Die Probanden notierten täglich ihre Symptome in vorgedruckten Tagebüchern. Die Auflistung der Symptome erfolgte jedoch frei, d.h. im eigenen Wortlaut.
Eine umfassende Beschreibung der ganzen Methodik wird 2005 in der Publikation „Hekla Lava: Homöopathische Arzneimittelprüfung, Dr. B.K. Bose Stiftung, Zug“ in Buchform erscheinen.

Ausgangssubstanz
In der Literatur findet man unterschiedliche Angaben über die Ausgangssubstanz für die homöopathische Arznei Hekla Lava. Hering, Boericke, Mezger und Leeser geben „Lava und Schlacken des isländischen Vulkans Mount Hekla“ als Ausgangssubstanz an, J. H. Clarke
aber „die feinere Asche, die in Entfernung vom Eruptionsort niedergeht“.
Es wird angenommen, dass es sich bei der ursprünglichen Ausgangssubstanz eher um die Asche als um die Lava handelt, da die Lava nicht von den Weidetieren verzehrt wird und somit die Vergiftungssymptome auch nicht hervorruft (siehe nachfolgender Bericht Dr. Wilkinson).
Schauen wir uns nun den Vulkan Mount Hekla näher an.
Der Vulkan Mount Hekla
Die 1491m hohe Mount Hekla ist der bekannteste Vulkan Islands. Der Vulkan Hekla liegt im Rangárvallarsýsla-Bezirk, ungefähr 150 km nordöstlich von Reykjavík. Obwohl die Lavaströme nicht so gefährlich sind, können die Gase und die Asche viel Schaden anrichten. Bei den größten Ausbrüchen der Jahre 1104, 1693 und 1766-1768 mussten viele Bauern ihre Höfe verlassen und in andere Gebiete umsiedeln, weil die As che die Wiesen vernichtete und
die Gase die Herden vergifteten.
Im März 1947 fand ein grösserer Ausbruch statt, gefolgt von weiteren Ausbrüchen in den Jahren 1970, 1980, 1981 und 19911.Der letzte Ausbruch begann am 26. Februar 2000. Die meiste Asche fiel auf unbewohnte Gebiete im Landesinneren, ein kleiner Teil jedoch auf bewohnte Gebiete im Norden Islands. Es wurde berichtet, dass die Asche sogar auf die Grimsey-
Insel, 300 km nördlich des Mount Hekla, hinunterfiel. Der Ausbruch dauerte 11 Tage bis zum 8. März 2000. 4 Es war der 18. seit der Besiedlung Islands.
Die Hekla-Asche, die im eigentlichen Sinne gar keine Asche ist, sondern Tephra darstellt (leichtes silikathaltiges Eruptionsmaterial), adsorbiert während des Ausbruches – in der Abkühlungsphase bei etwa 1600°C – gasförmige Kiesel – und Flusssäuresalze als Niederschlag auf ihrer Oberfläche. Die feinen Partikel fliegen naturgemäss weiter weg. Sie haben
eine verhältnismässig grössere Oberfläche als die groben Stücke und adsorbieren dadurch
eine grössere Menge an Fluoriden, als die, die in unmittelbarer Nähe des Ausbruchsortes herunterfallen. Dies erklärt auch die merkwürdigen Ortsangaben bei Clarke.

Fluoridvergiftung
Die Fluoride sind leicht wasserlöslich, werden aus der gefallenen Tephra schnell ausgewaschen und geraten somit ins Grundwasser. Die adsorbierten Fluoride sind das toxische Element der Asche, das die Vergiftungserscheinungen und das Verenden der Weidetiere verursacht.
Zum einen wird die Asche, die auf die Weiden fällt, unmittelbar von den Tieren mitgefressen, was Kristallbildung an den Zähnen und Ablagerungen auf der Magenoberfläche und in den Därmen bewirkt. Zum anderen trinken sie das Wasser der Bäche, das nach dem ersten Regen einen hohen Fluoridgehalt aufweist und zu Vergiftungen führt. Manche Ausbrüche
dezimierten den Viehbestand um 70%. In diesem Zusammenhang ist zu verstehen, dass in isländischen Mythen der Mount Hekla als das Tor zur Unterwelt betrachtet wird.
Die Ursache der Fluorosis ist löslicher Fluor, der in einer sehr hohen Konzentration in der frischen Asche, sowie auch im Schnee, der durch die Asche geschmolzen wird, vorhanden ist. Seit 1966 ist bekannt, dass Fluoridionen die Apatitkristallbildung in den Knochen katalysieren.
Eine „Überfluoridierung“ könnte ein unkontrolliertes Wachstum im Sinne einer Chaotisierung des Knochenaufbaues bewirken.
Chemische Analysen des Eruptionsmaterials zeigen, dass die Lava und auch Tephra sehr reich an Quarz sind. Quarz, auch Bergkristall, ist reines Siliciumdioxid (SiO2 ) und deshalb ist es gar nicht überraschend wenn Hekla Lava und Silicea als homöopathische Mittel viele Ähnlichkeiten aufweisen.

Hekla Lava in der Homöopathie

Dieses wenig bekanntes homöopathisches Arzneimittel wurde bis jetzt aufgrund von klinischen Beobachtungen an Weidetieren verschrieben. Es war schon längstens an der Zeit dieses Mittel, gründlich zu prüfen. Wie vermutet, bestätigte sich dann auch in unserer HAMP, dass es sich bei Hekla Lava um eine Arznei mit starken antisykotischen und antisyphilitischen
Eigenschaften handelt.
Im 19. Jahrhundert beobachtete der Londoner Arzt, J. Garth Wilkinson (1812 – 1899) massive Knochenveränderungen und Geschwülste bei Tieren, die in der Nähe des Vulkans weideten.
In einem Brief an Wm. H. Holcombe, New Orleans, beschreibt er folgendes: „Die pathologische Wirkung der Asche auf die Schafe in der Nachbarschaft des Hekla zeigt sich in ungeheuren Exostosen der Kiefer. Sie verursacht auch Eintrocknen der Milch, sowohl bei Schafen als auch bei Kühen. Die feinere Asche, die auf die Wiesen an entfernten Stellen fiel, war besonders schädlich, während die grobe Asche in der Nähe des Berges unwirksam war.
Bei Kühen zeigt die post-mortem Untersuchung, dass die Därme mit zu einer Masse verhärteten Asche angefüllt und der Magen mit einer pechschwarzen, braungefleckten Membran überzogen war, die man durch Waschen nur schwierig entfernen konnte; die Backenzähne waren mit einer glänzenden metallischen Kruste bedeckt. Einige junge Pferde starben an Knoten auf den Kieferknochen, die so gross waren, dass sie eine Verrenkung des Kiefergelenks verursachten. Bei Schafen waren der Knochenbau und die Zähne stark betroffen. Die Knochen des Kopfes und besonders die Kieferknochen schwollen an und wurden so bröckelig, dass sie nach Kochen zerfielen. Die Oberschenkel und besonders die Schienbeinknochen
schwollen an und wölbten sich vor. Die Kiefer waren manchmal bedeckt mit grossen Schwellungen, die sich ausbreiteten und von lockerem Gewebe waren und von dunklerer Farbe als die Knochen; diese konnten von den Knochen getrennt werden, ohne dieselbe zu verletzen; aber in einigen tödlichen Fällen wurde unter der Schwellung ein Loch im Knochen
entdeckt, das bis zum Knochenmark hindurchging.“ Diese Einzelheiten stammen aus einem dänischen Bericht über die Ausbrüche des Hekla und ihre Folgen auf die Natur, auf Menschen, Tiere und Pflanzen.
Die aus diesen Beobachtungen vermutete Wirkung auf Zähne und Knochen wurde von verschiedenen Homöopathen seither bestätigt. Hering listete folgende klinische Beobachtungen auf: Tumor in der Kieferhöhle, Neuralgie, Erkrankung des Zahnes mit Konjunktivitis, kariöse Zähne, Erkrankungen des Kieferknochens, Erkrankung des rechten Oberkiefers, Panaritium
und Zahnfleischgeschwür, Knochenkaries.
Klinische Erfahrungen haben gezeigt, dass Hekla Lava die Kraft hat, viele Arten von Knochenerkrankungen aufzuhalten, einschliesslich Osteosarkom, skrofulöse und syphilitische Ostitis, Periostitis und Exostosen. Es ist weiter bei Zahnfleischabszess, schwierigem Zahnen, Rachitis, Knochennekrose und Fistel nach Mastoidoperation angezeigt und besitzt eine ausgeprägte Wirkung auf die Kieferknochen. Ausserdem ist es ein gutes Mittel bei Drüsenschwellungen (wie Silicea) und beim Fersensporn.
Hekla Lava ist in 85 Rubriken im Synthesis-Repertorium vertreten.

Tati

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Re: Hekla Lava geprüft von Mohinder Singh Jus
« Antwort #1 am: Januar 31, 2010, 09:12:59 Nachmittag »
Das homöopathische Arzneimittelbild

Nachfolgend werden die Leitsymptome unserer HAMP, Symptome die im Synthesis-Repertorium (2-, und 3-wertige Symptome, sowie auch kleine Rubriken) als auch die schon vorhandenen Symptomen (Hering, Boericke, Clark J.H., Jus) 9, 10, 11, 14 zusammen aufgelistet.

B: Leitsymptome unserer HAMP.
SY: Symptome im Synthesis-Repertorium
MM: Symptome die schon in der Materia Medica (Hering, Boericke, Clark J.H., Jus) vorhanden sind, u.a. klinische Indikationen.

Wertegrade der Leitsymptome der vorliegenden HAMP:
Je nach Häufigkeit und Intensität der Symptome sind sie in verschiedenen Wertegrade aufgeführt.
Die Probanden konnten die Intensität ihrer Symptome mit Grad 1 bis 5 werten, wobei 5 dem intensivsten und 1 dem schwächsten Grad entsprach.
3-wertige Symptome: fett . Ein Symptom wird als 3-wertig aufgeführt, wenn mindestens 50% der Probanden dieses Symptom prüften und/oder die Intensität des Symptoms mit Grad 4 oder 5 angegeben wurde.
2-wertige Symptome: kursiv. Ein Symptom wird als 2-wertig aufgeführt, wenn die Häufigkeit
des Symptoms zwischen 30-49% beträgt und/oder die Intensität Grad 3 entsprach.
1-wertige Symptome: normal. Die restlichen Symptome werden als 1-wertig eingeteilt und werden in normaler Schrift aufgeführt. Es werden nur Symptome berücksichtigt, welche bei mehr als einem Probanden aufgetreten sind.

Geist & Gemüt
·  Beschwerden durch Entrüstung. SY, B
·  Gefühl der Hilflosigkeit. SY, B
·  Antriebslosigkeit. Trägheit. B
·  Keine Motivation. B
·  Lustlosigkeit. B
·  Gleichgültigkeit gegenüber allem. B
·  Schweres Gemüt, depressiv. B
·  Grosse Hoffnungslosigkeit. B
·  Bedürfnis alleine zu sein. B
·  Traurig, niedergeschlagen, melancholisch. B
·  Gefühl von innerer Leere. B
·  Gefühl von Überforderung durch den Alltag. Es ist mir alles zu viel. B
·  Gesteigertes Mitgefühl für Schicksale / Situationen anderer. B
·  Sehr empfindlich auf ungerechtes Verhalten ihm oder anderen gegenüber. SY,B
·  Erträgt keine Ungerechtigkeit. SY, B
·  Starke Konzentrationsschwierigkeiten . B
·  Gedächtnisprobleme, v.a. Kurzzeitgedächtnis. Vergesslich. B
·  Schwierigkeiten mit Denken, kann nicht klar denken. B
·  Benebelt / blöde im Kopf. Stumpfsinn. B
·  Mühe, die richtigen Worte zu finden. B
·  Schnell gereizt und ärgerlich. B
·  Ein Gefühl wie weit weg von sich selbst. Es ist, als ob nur seine Hülle anwesend wäre.
Wie nicht ganz da im Leben, sondern wie noch am Erwachen/Schlafen. B
·  Erschöpfung und Müdigkeit. SY, B
·  Forscher, bestimmter Umgang. Schroff. B
·  Gemütsymptome werden >> durch in die Sonne sitzen B

Tati

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Re: Hekla Lava geprüft von Mohinder Singh Jus
« Antwort #2 am: Januar 31, 2010, 09:15:31 Nachmittag »
Kopf


Schwindel
·  Schwindel, alles geht nach oben, nach unten und seitwärts. MM

Kopfschmerzen
·  Chronischer Kopfschmerz. MM
·  Kopfschmerz zusammen mit Zahnschmerzen. SY
·  Chronische Kopfschmerzen. < Bewegung jeglicher Art. B
·  Kopfschmerzen, drückend. B
·  Druck in der Stirn. B
·  Kopfschmerzen mit starken Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich.B
·  Kopfschmerzen vom Nacken aufsteigend bis in die Stirn/Schläfen. B
·  Dumpfe Kopfschmerzen an und in den Schläfen. B

Sonstige Kopfsymptome
·  Hitze im Kopf. B
·  Dumpfes, komisches Gefühl im Kopf, wie benebelt, wie wenn man nicht ganz da wäre. B

Tati

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Re: Hekla Lava geprüft von Mohinder Singh Jus
« Antwort #3 am: Januar 31, 2010, 09:16:21 Nachmittag »
Augen

·  Entzündung der Augenhöhle mit Karies. SY
·  Entzündung der Augenhöhle mit Nekrose. SY
·  Entzündung der Augenhöhle, Periost der Augenhöhle. SY
·  Brennende Augen. > frische Luft, Kühle, Druck mit den Händen auf den Augen. B
·  Gerötete Augen. B
·  Fremdkörpergefühl in den Augen. B

Tati

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Re: Hekla Lava geprüft von Mohinder Singh Jus
« Antwort #4 am: Januar 31, 2010, 09:17:44 Nachmittag »
Ohren

·  Sehr viel Ohrenschmalz. B
·  Geräusche in den Ohren (Rauschen / Sausen / Pfeifen). B
·  Mastoidabszess oder chronische Otitis mit schmerzhaften Halsdrüsen. MM
·  Fistel nach Mastoidoperation.

Tati

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Re: Hekla Lava geprüft von Mohinder Singh Jus
« Antwort #5 am: Januar 31, 2010, 09:18:25 Nachmittag »
Nase

·  Karies der Nasenknochen. SY
·  Karies, syphilitisch. SY
·  Karies des Nasenseptums. SY
·  Krebs. SY
·  Zerstörende (syphilitische) Geschwürbildung der Nasenknochen. MM
·  Nasenbluten. MM, SY, B
·  Polypen. MM, SY, B
·  Nase läuft, zusammen mit Kratzen / Wundgefühl im Hals. B
·  Sehr geruchsempfindlich. B

Tati

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Re: Hekla Lava geprüft von Mohinder Singh Jus
« Antwort #6 am: Januar 31, 2010, 09:19:32 Nachmittag »
Gesicht

·  Kieferabszess. SY
·  Kieferabszess von den Zähnen hervorrührend. SY
·  Polypenähnliches Wachstum, begann in der Kieferhöhle und griff von da über auf die
angrenzenden Strukturen wodurch das Gesicht deformiert, der Augapfel nach oben
getrieben, das Lid umgestülpt und die Nasenlöcher verstopft wurden; nach unten in
den Mund gehend, wurden Atmung und Kauen ernstlich behindert. MM
·  Exostose. SY
·  Kieferexostose. SY
·  Kieferexostose durch Beschwerden der Zähne bedingt. SY
·  Exostose der Unterkiefer. SY
·  Krebs der Kieferknochen. SY
·  Schmerz durch kariöse Zähne oder nach Extraktion. SY, B
·  Gesichtsneuralgie oder Kopfschmerz aufgrund von Störung der Zahnnerven, oder
aufgrund von Reizung durch einen faulen Zahn. MM
·  Schmerz in den Nebenhöhlen, Kieferhöhlen. SY, B
·  Harte Schwellung im Gesicht. SY
·  Kiefer vergrössert. SY
·  Blitzartige, stechende Schmerzen in der rechten Gesichtshälfte. (Backenknochen /
Oberkiefer, Unterkiefer und oberhalb der rechte Schläfe.) B
·  Harte, dauerhafte, berührungsempfindliche Pickel (v.a. am Kinn, um den Mund, zwischen
den Augenbrauen

Tati

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Re: Hekla Lava geprüft von Mohinder Singh Jus
« Antwort #7 am: Januar 31, 2010, 09:21:59 Nachmittag »
Mund und Zähne

·  Kieferknochennekrose bei Patienten mit syphilitischer Konstitution. 6
·  Schwellung der Kieferknochen durch Verletzung. MM
·  Trockenheit im Mund. B
·  Mundgeschmack metallisch, wie von einer Kupfermünze im Mund. B
·  Abszess des Zahnfleisches. SY
·  Zahnfleischabszesse von faulen Zähnen. MM
·  Zahnfleischentzündung. SY, B
·  Fisteln des Zahnfleisches. SY
·  Furunkel am Zahnfleisch. SY
·  Schmerz des Zahnfleisches nach Zahnextraktion. SY
·  Zahnschmerzen. SY, B
·  Zahnschmerz, besonders, wenn die Zähne sehr druckempfindlich sind. MM
·  Zahnschmerz mit Schwellung im Kieferbereich. MM
·  Zahnschmerzen mit Schwellung der Wangen. SY
·  Zahnschmerz nach Zahnbehandlung. SY
·  Drückende Zahnschmerzen in den plombierten Zähnen, Zahnfleisch empfindlich beim
Zähneputzen. < warme und kalte Getränke, << Kohlensäure.B
·  Empfindlichkeit der Zähne gegen Druck. SY, B
·  Empfindlichkeit der Zähne auf Wärme/Kälte und Essen und Trinken, v.a. Früchte. B
·  Karies, faule, hohle Zähne. SY
·  Karies, faule, hohle Zähne verfrüht bei Kindern. SY
·  Nach Extraktion eines kariösen Weisheitszahnes, Schmerz in der Wunde und zeitweise
an mehreren Stellen in Kopf und Gesicht, so stark, dass er nicht essen oder
schlafen kann. MM
·  Neuralgie, wenn die Ursache der Reizung ein kariöser Zahn ist. MM
·  Neuralgische Schmerzen in den Alveolen, aus denen die Zähne herausgezogen waren.
MM
·  Neuralgische Schmerzen nach Extraktion eines Weisheitszahnes; die Schmerzen
strahlen in Gesicht und Kopf, < nachts, einatmen, kauen, Kälte, > warme Anwendungen,
Kiefer hängen lassen. MM
·  Nach Extraktion eines Backenzahnes, heftiger Schmerz im Oberkiefer, der wundartig
schmerzt, geschwollen und schmerzhaft bei Berührung ist. MM
·  Seit Extraktion des unteren hinteren Backenzahnes im rechten Oberkiefer vor zwei
Jahren, heilten die Gewebe nicht aus; ununterbrochen leichte Absonderung von
schlecht schmeckendem Eiter, der zeitweise kleine Teilchen einer weichen, körnigen
Masse enthält. MM
·  Rechter Eckzahn des Oberkiefers sehr empfindlich gegen leichten Druck auf der Krone;
Schwellung und verhärteter Tumor so gross wie ein Erbse unter dem rechten Nasenflügel,
sehr berührungsempfindlich; Konjunktivitis des rechten Auges. MM
·  Nach Extraktion eines schmerzhaften Zahnes allmähliche Vergrösserung des Unterkiefers
in der Nähe der Alveole des Zahnes, die schliesslich so gross wird wie eine
Hickorynuss (weisse, nordamerikanische Walnuss) und die Wange vorwölbt. MM
·  Zahnschmerz herrührend von Zahnfleischabszessen, Verletzung der Alveolen oder
Krankheiten der Kieferhöhle. MM
·  Abszess der Zahnwurzeln. SY
·  Schwierige Zahnung bei skrofulösen und rachitischen Kindern. MM
·  Schwierige Zahnung. SY

Tati

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Re: Hekla Lava geprüft von Mohinder Singh Jus
« Antwort #8 am: Januar 31, 2010, 09:22:39 Nachmittag »
Innerer Hals

·  Wundgefühl und Kratzen im Hals. Rauer Hals. < morgens beim Erwachen. B
·  Erwachen mit Halsschmerzen. B

Tati

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Re: Hekla Lava geprüft von Mohinder Singh Jus
« Antwort #9 am: Januar 31, 2010, 09:23:37 Nachmittag »
Magen

·  Viel Durst auf kaltes Wasser. B
·  Grosser Hunger. „Stopft immer wieder Essen in sich hinein“. B
·  Verlangen nach Süssem. B
·  Verlangen nach Kartoffeln (v.a. Salzkartoffeln). B
·  Übelkeit v.a. morgens beim Aufwachen. B
·  Übelkeit zusammen mit Kopfschmerzen. B
·  Übelkeit mit Schwindel

Tati

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Re: Hekla Lava geprüft von Mohinder Singh Jus
« Antwort #10 am: Januar 31, 2010, 09:24:17 Nachmittag »
Abdomen

·  Stechen im Bauch links, wie Seitenstechen. Gefühl, als ob die unterste Rippe durch die Bauchhaut sticht. B
·  Bauch sehr aufgebläht. B
·  Warmes Gefühl („lokalisiertes Feuer“) im Bauch. B

Tati

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Re: Hekla Lava geprüft von Mohinder Singh Jus
« Antwort #11 am: Januar 31, 2010, 09:25:02 Nachmittag »
Rektum/Stuhlgang

·  Stuhlgang am Morgen beim Erwachen. B
·  Durchfall mehrmals täglich. B
·  Durchfall früh am Morgen. B

Tati

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Re: Hekla Lava geprüft von Mohinder Singh Jus
« Antwort #12 am: Januar 31, 2010, 09:25:36 Nachmittag »
Harnwege

·  Druck auf Blase, jedoch nur wenig Urin. B

Tati

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Re: Hekla Lava geprüft von Mohinder Singh Jus
« Antwort #13 am: Januar 31, 2010, 09:26:16 Nachmittag »
Brust

·  Stechen in den Brüsten. B
·  Druck auf Brust, zwischen Rippen beim Übergang zum Sternum. B
·  Muskelschmerzen, besonders der Interkostalmuskeln. 1
·  Schmerz in der Brust. SY, B
·  Tumoren der Mammae. SY
·  Milch versiegend. SY

Tati

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Re: Hekla Lava geprüft von Mohinder Singh Jus
« Antwort #14 am: Januar 31, 2010, 09:27:05 Nachmittag »
Nacken / äusserer Hals

·  Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich und der Halswirbelsäule. B
·  Verhärtung der Halsdrüsen. MM, SY, B
·  Perlschnurartige Verhärtung der Halsdrüsen. MM, B