Auf und über den Berg kommen

Um kurz nach 7 machten wir uns auf den Weg zu der eigentlich nur 500 Meter entfernten Akademie von George Vithoulkas. Da begann das was ich heute als Titel wähle. Berge! 28 Grad morgens um 7 und 20% Steigung und…mehr als 500 Meter. Oben angekommen fragte ich mich ob ic h wohl doch Sepia brauche, Bewegung verbessert! Viel Schweiß, weil auch Kiloweise Bücher, Laptop und Getränke (war nicht nötig, ist alles da) und es ging mir bombig, auch weil ich lange nicht so gelacht habe, dank meiner lieben „Mitschüler“.
Alles absolut positiv: Nette Leute, schöne Akademie und klasse Lehrer.
Schon nach kurzem habe ich hauptsächlich nur noch zugehört.
Und dann kam wieder das Thema Berg; Diesmal über den Berg kommen:
Der Mensch versucht über den Berg zu kommen, der Berg ist hierbei das eigentliche Problem. Seine Lebenskraft produziert dazu Symptome. Die Arznei muss in das Muster des Versuches passen, über den Berg zu kommen. Wenn der Körper es nicht schafft mit der eigenen Kraft über den Berg zu kommen, so hilft ihm die passende Arznei, weil sie ihm den letzten Kick gibt, dann den Gipfel zu erreichen und hinüber zu kommen.
So ist also eine Erstverschlimmerung nötig. Sie kann so ausfallen, dass der Patient heftig reagiert, eine heftige Reaktion hat, aber sie kann auch so ablaufen, dass der Patient es nicht merkt.
Dann kam George … Es wurden Super Fragen gestellt, ich war noch ganz eingenommen von dieser freundlichen, scherzhaften Art, die er hat. Wichtig für mich war vor allem folgende Aussage.
Wir brauchen vom Patienten Informationen über Geist, Seele und Körper. Manchmal bekommen wir von ihm nur körperliche Symptome, deshalb können wir den Patienten nicht nur einfach reden lassen.
Du musst die MM kennen, um einen Fall richtig aufnehmen zu können.
Ohne das geht es nicht, auch wenn du ganz genau aufschreiben würdest, also die Gesamtheit seiner Symptome kennen würdest.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*