Adventskrimi 14. Dezember – Lissabon

Praça do Comércio Joergsam Wikipedia

Homer ging über den „Praça do Commercio“ Richtung Wasser. Er drehte sich um und genoss den Anblick. Immer wieder faszinierte ihn diese Stadt. Vor über 500 Jahren war hier das Tor zur Welt gewesen. Er hatte schon so oft hier gestanden und sich vorgestellt, wie wohl vor langer Zeit die Schiffe anlegten, ein Gewimmel aus Menschen, ein Meer von fremdartigen Gerüchen. Obwohl es Mitte Dezember war, schien die Sonne. Lissabon war einfach großartig. Er hatte sich auch schon oft gefragt, wie die Menschen das Erdbeben mit den anschließenden Feuern erlebt haben mochten. Er konnte förmlich die zusammengefallenen Gebäude sehen – überall nur Steine, kleine Feuer hier und da. Entsetzte Blicke aus beschmutzten Gesichtern. Ganz plötzlich zog es ihn in die „Bairro Alto“ – er ging am Elevador vorbei zum Park hoch. Von hier hatte man einen klasse Blick runter zum Rossìo und rüber zum Castel de Sao Jorge. Homer setzte sich auf eine der Bänke und genoss die Wintersonne der portugiesischen Hauptstadt. „Marido, o que é que tu tens?“, hörte er auf einmal eine aufgeregte Stimme neben sich. Eine Frau stand neben ihrem Mann, der vorn übergebeugt, offensichtlich schwer nach Atem rang. Homer musste nicht mal aufstehen „Precisa de ajuda?“ bot er in perfektem Portugiesisch seine Hilfe an. Die Frau rasselte auf Portugiesisch los und man sah ihr an, dass sie sich wunderte, dass dieser große, offensichtlich nicht aus Portugal stammende Mann ihre Sprache sprach „Mein Mann hat gerade etwas gegessen. Und nun kriegt er keine Luft mehr. Ich habe ihm schon so oft gesagt, er soll nicht so schlingen“. Der röchelnde Portugiese hatte ein schmerzverzerrtes Gesicht und Homer wusste sofort, was zu tun war. In Bruchteilen von Sekunden ging es dem fast schon blau angelaufenen Portugiesen besser. Seine Frau strahlte und er war ganz verdaddert. „Sie sind Arzt? Kann das sein? Was für ein Glück. Heute ist mein Glückstag. Obrigada. Muito obrigada!“ Homer blickte den beiden hinterher. Dieser Dezember war wirklich gespickt von Unglücken und komischen Ereignissen. Unwillkürlich kam ihm „Noetic Science“ in den Kopf. Der 21.12.2012 – Homer lächelte in sich hinein.

Frage und Lösung:
Der Mann hat offensichtlich einen Fremdkörper aspiriert.

Fremdkörper bleiben am häufigsten erst in den BronchienIhre Lösung ist korrekt stecken. Oft findet sich der Fremdkörper etwa doppelt so häufig in Abschnitten des rechtenIhre Lösung ist korrekt Bronchialbaums. Dieser Umstand ist durch den steileren Abgang des rechtenIhre Lösung ist korrekt Hauptbronchus zu erklären.
Je nach Form und Größe kann ein Fremdkörper ganze Abschnitte des BronchialIhre Lösung ist korrektbaums verlegen und zur Ausbildung von AtelektasenIhre Lösung ist korrekt führen. Möglich ist auch eine Konstellation, bei der der Fremdkörper einen Ventilmechanismus aufrecht erhält, welcher den Einstrom von Luft erlaubt, den Ausstrom jedoch verhindert, was zu ÜberblähungIhre Lösung ist korrekt führt.
Es besteht die Gefahr einer Aspirations-PneumonieIhre Lösung ist korrekt.
Bei einer Fremdkörperaspiration könnte der HeimlichIhre Lösung ist korrekt-Handgriff erfolgreich angewendet werden.

Du musst dich zum Beantworten der Fragen in unserer Lernplattform ILIAS anmelden (natürlich ist die Anmeldung kostenlos) bzw. einloggen. Du findest alle Informationen zum Adventskalenderspiel hier: www.adventsbonus.de

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