Advenstkrimi 24. Dezember – Finale in New York City


Hakilon Wikipedia

Es war nicht einfach, aber zu lösen und wir haben zwei Gewinnerinnen.

Wir freuen uns auf nächstes Jahr!

24. Dezember, New York City

Arm in Arm schlenderten sie am Rockefeller Center vorbei und sogen die weihnachtliche Atmosphäre auf. Mahita knabberte an einem Christmas Cookie. Es war der 24. Dezember und nachher würden Sie gemeinsam mit vielen anderen bei Milton Brando zu Abend speisen. Sie beratschlagten, wie sie vorgehen wollten.

Gegen 18 Uhr betraten Sie das imposante Gebäude an der Fifth Avenue. Der Concierge geleitete Sie zu den Aufzügen. Im rasanten Tempo schnellten Sie hinauf bis ins Penthouse. Als Sie die Wohnung des Moguls betraten, stockte Mahita der Atem. Sie hatte Einiges erwartet, aber dies hier übertraf ihre kühnsten Erwartungen. Edelste Antiquitäten wurden von stilvollen impressionistischen Gemälden umrahmt. In einem riesigen Kamin knisterte ein Feuer. Doch absolut atemberaubend war die Aussicht über Manhattan und den Central Park. Milton Brando schien in seinem Leben einiges richtig gemacht zu haben.

„Patson, alter Freund. Welch‘ Glanz in meiner bescheidenen Hütte. Und dann noch in so reizender Begleitung. Meine Verehrung Dr. Aedes, Sie sehen umwerfend aus. Kommt herein, die meisten Gäste sind bereits im Laufe des Tages eingetroffen und ihr werdet schon sehnlichst erwartet. Ich lasse Charles alle zusammenrufen, denn die meisten haben wir in Zimmern im Gästetrakt untergebracht.  

Homer Patson ließ sich in einen schweren Ledersessel fallen. Mit einem Gin Tonic in der Hand beobachtete er aufmerksam die eintreffenden Personen. „Professor Patson, so sehen wir uns also auf heimischen Boden wieder.“ Schon in Südafrika hatte er den sarkastischen Unterton der Stimme nicht leiden können.“ „Dr. Cephalon, was macht ihr Projekt?“ „Danke ihrer Nachfrage, wir machen hervorragende Fortschritte. Es gibt nichts zu beklagen.“ „Ach nein?“ Homer Patson setzte ein süffisantes Lächeln auf. „Dann scheinen die verschwunden Personen Sie ja nicht weiter zu beunruhigen. Und auch das Verschwinden von Mademoiselle Lefour bereitet Ihnen wohl kein Kopfzerbrechen.“ Cephalon wurde kalkweiß. „Was ist mit Magali? Was wissen Sie?“ „Ach nichts weiter, als dass sie wie vom Erdboden verschluckt worden ist. Vermutlich genauso tot wie die anderen.“ Patson erhob sich, doch Cephalon hielt ihn am Arm fest. „Entschuldigen Sie mich bitte Doktor, aber ich erblicke gerade eine Bekannte, der ich gerne meine Aufwartung machen möchte.“ Er ließ Cephalon stehen. „Frau Blatterli, wie schön Sie wiederzusehen, so ganz unverhofft. Ich habe mir schon Gedanken über Ihren Verbleib gemacht. Bei unserem letzten Aufeinandertreffen schienen Sie sich auf einmal in Luft aufgelöst zu habe. Ich ..“  Viola Blatterli errötete. „Das tut mir leid, ich musste schnell weg. Sie entschuldigen mich, ich muss noch dringend einen Anruf tätigen.“ Allmählich entwickelte sich der Abend nach Homer Patsons Geschmack. Sein Auftauchen schien gehörige Reaktionen zu provozieren.

„Patson, na in letzter Zeit sehen wir uns ja öfter als im gesamten letzten Jahrzehnt.“ Professor Ersinio Justinian eilte mit ausgestreckter Hand auf ihn zu. „Ersinio, Sie sind mir noch eine Antwort bezüglich Ihrer Forschungen zu Yersinien schuldig.“ „Tja, das liegt gerade auf Eis. Momentan muss ich mich dringenderen Dingen widmen.“ Sein Handy klingelte. „Das ist ein wichtiger Anruf, ich werde Ihnen nachher vielleicht ein wenig darüber erzählen.“

Die Zeit zum Handeln war gekommen. Unbemerkt schlich sich Homer Patson in den Gang, wo sich die Gästezimmer und der Arbeitsraum von Milton Brando befanden. Hervorragend, die Türen waren nicht verschlossen. Noch einmal schaute er sich um, aber anscheinend war ihm niemand gefolgt. Sein untrüglicher Instinkt verriet ihm, dass er kurz vor der Lösung des Geheimnisses um die verschwundenen Afrikaner und von Magali Lefour stand. Er wollte seine Vermutung, was mit den Leuten aus dem Camp geschehen war bestätigt wissen. Und vor allem brannte er darauf zu erfahren, wer daraus Nutzen ziehen konnte, wer der oder die Verantwortliche war. Er begann systematisch die Zimmer von  Ersinio Justinian, Viola Blatterli, Dr. Cephalon und Milton Brando zu durchsuchen.

Und auf einmal entdeckte er es! In einer Ledermappe  fand er die Dokumente. Der Täter hatte es geschafft, das Bakterium so zu manipulieren, dass die letale Dosis – ob oral eingenommen oder inhaliert- minimiert wurde. Mein Gott, man musste nur mit wenigen Sporen in Berührung kommen! Und Magali Lefour – sie war anerkannte Expertin auf dem Gebiet der Sporenbildner! Eiskalt lief es Homer Patson den Rücken hinunter. Jetzt hatte er den Beweis dafür, dass er Colette unwissentlich getötet hatte. Er musste sofort etwas unternehmen! Und er musste wissen warum! 

„Homer Patson hat gefunden wonach er suchte!“ Die Stimme ließ ihn zusammen fahren. Es war ihm ganz entgangen, dass jemand den Raum betreten hatte. Die Person legte den Finger an die Lippen und wies ihn an ruhig zu sein. Langsam griff sie in ihre Tasche. Homers Puls raste, er spürte das Blut in seinen Adern wallen. Was war das? Eine Pistole? War er doch zu unvorsichtig gewesen? Die Tür öffnete sich ein weiteres Mal und Mahita Aedes betrat den Raum. Sie stellte sich an die Seite der Person. „Mahita, ich verstehe nicht – hängst du auch in dieser Sache drin?“ „Sei ruhig“, befahl sie ihm. Die andere Person zog ihre Hand aus der Tasche und klappte ein kleines Etui auf. „FBI“, Patson war erstaunt. „Ja, danke für die Hilfe, das hat es uns um einiges einfacher gemacht. Ich denke, wir werden den Täter jetzt festnageln.“ „Moment“, Homer zögerte.“ Ich würde gerne die Beweggründe erfahren. Ich kann mir einfach  nicht vorstellen, was einen Menschen zu so einer Tat bewegt. Ich muss das einfach erfahren.“ „Okay, 5 Minuten, bevor wir die Verhaftung durchführen. Wir müssen schnell handeln, die Situation ist brisant. Die Verbreitung des Erregers ist an Weihnachten im großen Stil geplant. 5 Minuten und keinen Moment länger!“ Der Täter sitzt im kleinen Salon, eine Kollegin bewacht ihn. 

Als Homer Patson vor dem kleinen Salon stand, atmete er schwer durch. Dann öffnete er die große, schwere Tür. Viola Blatterli sah ihn durchdringend an. Hatte er doch gewusst, dass sie keine Gynäkologin sein konnte. „Na, das Treffen am Taj Mahal war auch kein reiner Zufall gewesen!“ „Entschuldigen Sie Dr. Patson, wir mussten Sie beschatten. Wir wussten nicht sicher, ob Sie an der Sache beteiligt sind. Ich bin übrigens von Interpol und mit der Notfallgeschichte hätten Sie mich beinahe enttarnt.“

Homer Patson wandte sich dem Mann zu. „Warum“, sprach er, „sag mir einfach nur warum?“ Der Mann zögerte. „Anasarka“, sagte er schließlich.  Sie ist daran gestorben und keiner hat ihr geholfen. Ich konnte ihr nicht helfen. Sie haben Sie einfach sterben gelassen. So habe ich an einem Medikament  dagegen gearbeitet und ich habe den Erreger so manipuliert, dass die kleinste Dosis tödlich ist. Und ihr könnt es nicht mehr stoppen. Morgen werden sich im ganzen Land die Menschen damit anstecken, überall auf der Welt werden die Menschen daran sterben. Sie werden die Weihnachtsleckereien essen und sterben, sie werden die Weihnachtspost lesen und daran sterben und sie alle werden mich brauchen, denn ich bin der Einzige, der sie heilen kann. Sie werden darum betteln, dass ich sie vor dem sicheren Tod bewahre, ich werde zu Weihnachten ihr Messias sein, der über Leben oder Tod entscheidet. Sie können nur hoffen auf meine Gnade!“ Seine Stimme war angeschwollen, er brüllte durch den Raum. Homer war fassungslos. Aus diesem Menschen sprach der Wahnsinn. Und er erinnerte sich an eine Situation vor mehr als 20 Jahren, als dieser Mensch mit Hautausschlägen übersäht vor ihm gesessen hatte. Die Haare waren ihm büschelweise ausgefallen. Er hatte ihm noch ein Antibiotikum besorgt, aber sein Freund hatte es wohl nicht genommen. Und nun hatte die Erkrankung sein Hirn zerfressen und ihn in den Größenwahn getrieben.   

Wortlos drehte sich Patson um und verließ den Raum. Eine tiefe Traurigkeit überfiel ihn. Mahita trat neben ihn. „Wir müssen ihn stoppen“, sagte sie. Wir wissen nur noch nicht genau, wie er den Erreger verbreiten will. Homer sah sie an. „Ich glaube, ich weiß es. Er wird versuchen, den Erreger in den Magen-Darm-Trakt einzuschleusen. Und ich habe einen Verdacht, wo das Zeug hergestellt wird.“

Eine bekannte Stimme sagte: „Homer, dann haben wir jetzt keine Zeit zu verlieren.“
Dies war die Frage und die richtige Antwort:

Ergänze die Lücken mit den richtigen Namen und Wörtern. Teilweise stehen dort schon die Anfangsbuchstaben, dann einfach den Rest ergänzen.

Der Schurke heißt Vorname: MiltonIhre Lösung ist korrekt  Nachname: BrandoIhre Lösung ist korrekt und er will der Welt mit demMilzbrandIhre Lösung ist korrekt-Erreger schaden. Er will die Erreger per PostIhre Lösung ist korrekt und MarzipanIhre Lösung ist korrekt aus Toledo verteilen.

Anhand seiner Symptome kann man erkennen, dass er die Neuro-SyphilisIhre Lösung ist korrekt hat

 
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